Akten zur Auswärtigen Politik der Bundesrepublik Deutschland 1951
Dokumentensammlung zur deutschen Außenpolitik 1951
216 wissenschaftlich edierte Dokumente enthüllen Adenauers Außenpolitik 1951 – unverzichtbar für Forschung, Studium und Geschichtsinteressierte.
Kurz und knapp
- Akten zur Auswärtigen Politik der Bundesrepublik Deutschland 1951 dokumentieren mit 216 wissenschaftlich ausgewerteten Quellen ein entscheidendes Jahr der deutschen Nachkriegsgeschichte.
- Der Band behandelt zentrale Themen wie den Verteidigungsbeitrag, die Gründung der Europäischen Gemeinschaft für Kohle und Stahl, die Ablösung des Besatzungsstatuts, Auslandsschulden und Wiedergutmachungsleistungen an Israel.
- Die Dokumente zeigen, wie Bundeskanzler und Außenminister Konrad Adenauer sowie weitere politische Entscheidungsträger die internationale Stellung der jungen Bundesrepublik prägten.
- Herausgegeben im Auftrag des Auswärtigen Amts vom Institut für Zeitgeschichte, bietet das Fachbuch eine sorgfältig bearbeitete und verlässliche Grundlage für historische Forschung.
- Geeignet für Studierende, Wissenschaftler, Fachbibliotheken und anspruchsvolle Leser mit Interesse an deutscher Geschichte, Adenauers Außenpolitik und der europäischen Einigung.
- Hauptherausgeber ist Hans-Peter Schwarz; zu den Mitherausgebern zählen Helga Haftendorn, Klaus Hildebrand, Werner Link, Horst Möller und Rudolf Morsey.
Beschreibung:
Akten zur Auswärtigen Politik der Bundesrepublik Deutschland 1951 dokumentieren ein entscheidendes Jahr der deutschen Nachkriegsgeschichte. Herausgegeben im Auftrag des Auswärtigen Amts vom Institut für Zeitgeschichte, versammelt der Band 216 wissenschaftlich ausgewertete Dokumente zur außenpolitischen Entwicklung der Bundesrepublik Deutschland.
Am 15. März 1951 wurde die Dienststelle für Auswärtige Angelegenheiten im Bundeskanzleramt wieder in ein eigenständiges Auswärtiges Amt überführt. Bundeskanzler Konrad Adenauer übernahm zugleich das Amt des Außenministers. Damit begann eine Phase, in der zentrale Weichen für die internationale Stellung der jungen Bundesrepublik gestellt wurden.
Die Akten zur Auswärtigen Politik der Bundesrepublik Deutschland 1951 machen nachvollziehbar, wie die politischen Entscheidungsträger mit den großen Herausforderungen dieser Zeit umgingen. Dazu gehörten die Verhandlungen über einen Verteidigungsbeitrag, der Vertrag zur Gründung der Europäischen Gemeinschaft für Kohle und Stahl, die Ablösung des Besatzungsstatuts, Auslandsschulden sowie Gespräche über Wiedergutmachungsleistungen an Israel.
Wer sich mit deutscher Geschichte, internationaler Politik oder der Entstehung der europäischen Einigung beschäftigt, erhält mit diesem Fachbuch einen unmittelbaren Zugang zu den politischen Debatten der frühen Bundesrepublik. Die abgedruckten Quellen helfen dabei, Entscheidungen nicht nur aus heutiger Sicht zu bewerten, sondern die damaligen Handlungsspielräume und Konflikte im zeitgeschichtlichen Zusammenhang zu verstehen.
Man kann sich vorstellen, wie ein Historiker in einem Archiv auf ein bislang wenig beachtetes Schreiben aus dem Jahr 1951 stößt: Zwischen vorsichtigen Formulierungen und diplomatischen Abstimmungen wird sichtbar, wie mühsam der Weg zurück in die internationale Gemeinschaft war. Genau solche Einblicke machen die Dokumentensammlung zu einer wertvollen Grundlage für Forschung, Studium und anspruchsvolle private Lektüre.
Hauptherausgeber der Reihe ist Hans-Peter Schwarz. Als Mitherausgeber wirkten Helga Haftendorn, Klaus Hildebrand, Werner Link, Horst Möller und Rudolf Morsey. Wissenschaftlicher Leiter ist Rainer Blasius. Die sorgfältige editorische Bearbeitung des Instituts für Zeitgeschichte macht den Band zu einer verlässlichen Quelle für die wissenschaftliche Beschäftigung mit der Außenpolitik der Bundesrepublik.
In den Kategorien Bücher, Fachbücher, Geschichtswissenschaft und Deutsche Geschichte ist der Band eine passende Ergänzung für historische Fachbibliotheken, universitäre Arbeiten und alle, die sich fundiert mit Adenauers Außenpolitik und den internationalen Beziehungen Deutschlands im Jahr 1951 auseinandersetzen möchten.
Letztes Update: 24.07.2026 03:11
Praktische Tipps
- Geeignet für Studierende, Forschende und historisch interessierte Leser, die Adenauers Außenpolitik, die Westintegration und die internationale Stellung der Bundesrepublik im Jahr 1951 quellenbasiert untersuchen möchten.
- Grundkenntnisse zur deutschen Nachkriegsgeschichte sind hilfreich; bei fehlendem Vorwissen sollten Sie zunächst die Einleitung und editorischen Hinweise lesen, bevor Sie in die 216 Dokumente einsteigen.
- Arbeiten Sie mit einer Zeitleiste: Notieren Sie zu jedem Dokument Datum, beteiligte Akteure, Thema und politische Konsequenzen, insbesondere bei Verteidigungsbeitrag, Montanunion und Besatzungsstatut.
- Lesen Sie die Quellen zusammen mit den Anmerkungen und Registern und markieren Sie unterschiedliche Perspektiven von Bundeskanzleramt, Auswärtigem Amt, Alliierten und ausländischen Regierungen, statt einzelne Schreiben isoliert zu bewerten.
- Für die Vertiefung bieten sich die weiteren Bände der Reihe sowie Literatur zur frühen europäischen Integration, zu den deutsch-israelischen Wiedergutmachungsverhandlungen und zur Außenpolitik Konrad Adenauers an.