Vergleich bedeutender soziologischer Theorien zur Erklärung von deviatem Verhalten - Wirtschaftskriminalität erläutert am Beispiel 'Enron'

    Soziologische Analyse der Wirtschaftskriminalität am Fall Enron

    Vergleich bedeutender soziologischer Theorien zur Erklärung von deviatem Verhalten - Wirtschaftskriminalität erläutert am Beispiel 'Enron'
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    Analysiert Wirtschaftskriminalität fundiert: Soziologische Theorien verständlich verglichen und am spektakulären Enron-Fall praxisnah erklärt.

    Kurz und knapp

    • Wissenschaftliche Studienarbeit aus dem Jahr 2003 zur soziologischen und rechtlichen Erklärung devianten Verhaltens am Beispiel des Enron-Skandals.
    • Analysiert wird der Zusammenbruch des US-Energiekonzerns Enron im Jahr 2001, bei dem überhöhte Gewinne ausgewiesen und Schulden teilweise außerhalb der Bilanz geführt wurden.
    • Der Vergleich bedeutender soziologischer Theorien zeigt, wie wirtschaftliche Interessen, Organisationsstrukturen und gesellschaftliche Rahmenbedingungen Wirtschaftskriminalität begünstigen können.
    • Das Werk verbindet theoretische Grundlagen mit einem konkreten Praxisfall und ermöglicht eine kritische Betrachtung verschiedener Erklärungsansätze für Regelverstöße in Unternehmen.
    • Besonders geeignet für Studierende, Lehrende und Fachinteressierte aus den Bereichen Soziologie, Strafrecht, Recht und Wirtschaftskriminalität.
    • Die an der Universität Zürich entstandene Arbeit verdeutlicht die anhaltende gesellschaftliche und wirtschaftliche Relevanz von Unternehmenskriminalität und liefert Impulse für Studium, Forschung und berufliche Praxis.

    Beschreibung:

    Vergleich bedeutender soziologischer Theorien zur Erklärung von deviatem Verhalten – Wirtschaftskriminalität erläutert am Beispiel „Enron“ ist eine wissenschaftliche Studienarbeit aus dem Jahr 2003, die Wirtschaftskriminalität aus soziologischer und rechtlicher Perspektive untersucht. Im Mittelpunkt steht der spektakuläre Zusammenbruch des US-Energiekonzerns Enron, der am 3. Dezember 2001 Anleger und Beschäftigte erschütterte und damals als größte Unternehmenspleite der amerikanischen Wirtschaftsgeschichte galt.

    Die Arbeit zeigt anschaulich, wie Enron über Jahre Gewinne zu hoch auswies und Schulden teilweise nicht in der Bilanz berücksichtigte. Anhand dieses Falls wird deutlich, wie wirtschaftliche Interessen, organisatorische Strukturen und gesellschaftliche Rahmenbedingungen die Entstehung devianten Verhaltens beeinflussen können. Der Vergleich bedeutender soziologischer Theorien zur Erklärung von deviatem Verhalten bietet dabei einen fundierten Zugang zur Analyse von Regelverstößen innerhalb moderner Unternehmen.

    Für Leserinnen und Leser, die sich mit Wirtschaftskriminalität, Strafrecht, abweichendem Verhalten oder Soziologie beschäftigen, verbindet die Studienarbeit theoretische Grundlagen mit einem konkreten und bis heute lehrreichen Praxisbeispiel. Die Untersuchung hilft dabei, komplexe Zusammenhänge verständlich nachzuvollziehen und verschiedene Erklärungsansätze kritisch miteinander zu vergleichen.

    Die Bedeutung des Themas reicht über den Fall Enron hinaus. Wirtschaftskriminalität wurde und wird auch in Europa und der Schweiz immer wieder öffentlich diskutiert. Eine Umfrage der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft PricewaterhouseCoopers unter 579 großen Schweizer Unternehmen ergab bereits 1999 geschätzte Vermögensverluste von rund 380 Millionen Schweizer Franken pro Jahr. Diese Zahlen verdeutlichen, weshalb die soziologische Analyse wirtschaftlicher Delikte für Studium, Forschung und berufliche Praxis relevant ist.

    Stellen Sie sich vor, ein Unternehmen gilt jahrelang als Vorbild für Erfolg und Innovation. Mitarbeitende vertrauen auf die Unternehmensführung, Anleger investieren ihre Ersparnisse und die Öffentlichkeit bewundert die steigenden Gewinne. Erst als finanzielle Unstimmigkeiten ans Licht kommen, zeigt sich, dass hinter der glänzenden Fassade ein System aus Täuschung, Druck und unzureichender Kontrolle entstanden ist. Genau diese Entwicklung macht Enron zu einem eindrucksvollen Beispiel für die Untersuchung devianten Verhaltens.

    Die an der Universität Zürich am Soziologischen Institut entstandene Arbeit eignet sich als Fachbuch im Bereich Soziologie, Recht und Strafrecht und liefert wertvolle Impulse für Studierende, Lehrende sowie alle, die sich mit den Ursachen und Folgen von Wirtschaftskriminalität auseinandersetzen möchten. Sie unterstützt dabei, theoretische Modelle auf einen realen Unternehmensskandal anzuwenden und die Grenzen klassischer Erklärungen kritisch zu hinterfragen.

    Letztes Update: 11.08.2026 04:07

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    Praktische Tipps

    • Geeignet ist die Studienarbeit besonders für Studierende und Lehrende der Soziologie, Kriminologie, Rechtswissenschaft und Wirtschaft; hilfreich ist ein grundlegendes Verständnis von Unternehmen, Bilanzierung und abweichendem Verhalten.
    • Arbeiten Sie die Theorien vergleichend durch, indem Sie für jeden Ansatz zentrale Begriffe, angenommene Ursachen devianten Verhaltens und die Erklärungskraft am Enron-Fall in einer Tabelle festhalten.
    • Prüfen Sie beim Lesen genau, welche Handlungsebenen unterschieden werden: individuelle Motive, Gruppennormen, Organisationsstrukturen sowie rechtliche und gesellschaftliche Rahmenbedingungen.
    • Nutzen Sie den Enron-Fall als Fallstudie und markieren Sie Textstellen zu überhöhten Gewinnausweisen, ausgelagerten Schulden, Leistungsdruck und Kontrollversagen; ordnen Sie jede Beobachtung anschließend mindestens einer Theorie zu.
    • Für die Vertiefung bieten sich Literatur zu Wirtschaftskriminalität, Organisationssoziologie, Anomie- und Lerntheorien sowie aktuelle Analysen von Unternehmensskandalen an; berücksichtigen Sie dabei, dass die Arbeit aus dem Jahr 2003 stammt.
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