Kritik an der digitalen Wirtschaft

    Sachbuch über Digitalisierung und digitale Wirtschaft

    Kritik an der digitalen Wirtschaft
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    Verstehen Sie Datenmacht, Plattformökonomie und soziale Folgen der Digitalisierung – kritisch analysiert und verständlich erklärt.

    Kurz und knapp

    • Verständliche Analyse der digitalen Wirtschaft mit Fokus auf die Auswirkungen der Digitalisierung auf Gesellschaft, Politik und Unternehmen.
    • Das Buch erklärt, welchen wirtschaftlichen Wert persönliche Daten besitzen und wie Unternehmen diese mithilfe von Data Mining auswerten und nutzen.
    • Beleuchtet werden auch globale Internetkonzerne, internationale Steuerstrukturen und die Frage nach einer gerechteren Besteuerung digitaler Unternehmen.
    • Die Entwicklung der Big Five sowie der Wettbewerb mit Start-ups zeigen Chancen und Risiken für Verbraucher und kleinere Anbieter.
    • Anhand von Plattformen wie UBER und AIRBNB wird erläutert, wie digitale Geschäftsmodelle Arbeitsverhältnisse verändern und neue Formen prekärer Selbstständigkeit fördern können.
    • Geeignet für Leserinnen und Leser, die wirtschaftliche, politische und soziale Folgen der Digitalisierung kritisch verstehen möchten.

    Beschreibung:

    Kritik an der digitalen Wirtschaft beleuchtet die weitreichenden Folgen der Digitalisierung für Gesellschaft, Politik und Wirtschaft. Im Mittelpunkt stehen persönliche Daten, globale Internetkonzerne und die Frage, wie sich digitale Geschäftsmodelle auf Arbeitswelt, Steuern und soziale Sicherheit auswirken.

    Viele Menschen geben ihre Daten im Internet scheinbar kostenlos weiter. Für Web-2.0-Unternehmen sind diese Informationen jedoch eine besonders wertvolle Ressource. Mithilfe von Data Mining werden Daten ausgewertet, verknüpft und wirtschaftlich genutzt. Das Buch zeigt anschaulich, warum persönliche Daten als eine Art „Kriegskasse“ der digitalen Wirtschaft gelten und welche Macht daraus entsteht.

    Ein weiterer Schwerpunkt der Kritik an der digitalen Wirtschaft liegt auf der internationalen Steuerpolitik. Da digitale Leistungen und Daten ohne sichtbare Grenzen übertragen werden, können große Unternehmen ihre Geschäfte leichter über internationale Strukturen und Steueroasen abwickeln. Die Analyse regt dazu an, bestehende Regeln zu hinterfragen und über eine gerechtere Besteuerung digitaler Unternehmen nachzudenken.

    Auch die Entwicklung der Big Five wird kritisch betrachtet. Selbst marktbeherrschende Konzerne müssen sich ständig gegen innovative Start-ups und neue technische Entwicklungen behaupten. Forschung, Erfindungsreichtum und strategische Übernahmen entscheiden darüber, wer langfristig Einfluss behält. Dadurch entsteht ein dynamischer Wettbewerb, der zugleich Chancen und Risiken für Verbraucher und kleinere Anbieter birgt.

    Besonders greifbar wird die Thematik beim Wandel von der verarbeitenden zur dienstleistungsorientierten Wirtschaft. Plattformen wie UBER oder AIRBNB verändern etablierte Branchen und vermitteln Leistungen direkt über digitale Vertriebsmodelle. Für viele Beschäftigte bedeutet diese Entwicklung jedoch nicht automatisch mehr Freiheit: Aus regulären Arbeitsverhältnissen können prekäre Formen der Selbstständigkeit entstehen.

    Die Geschichte eines Fahrers, der seine Arbeitszeit selbst bestimmen möchte und am Ende dennoch von Bewertungssystemen, Plattformgebühren und wechselnder Nachfrage abhängig ist, macht die Widersprüche der digitalen Arbeitswelt verständlich. Das Buch verbindet solche Entwicklungen mit grundlegenden Fragen nach Kontrolle, Verantwortung und sozialer Gerechtigkeit.

    Als Sachbuch zur digitalen Wirtschaft eignet sich der Titel für Leserinnen und Leser, die wirtschaftliche Zusammenhänge, gesellschaftliche Veränderungen und politische Auswirkungen der Digitalisierung besser verstehen möchten. Die Einordnung in die Bereiche Bücher, Sachbücher, Geschichte sowie Biografien und Erinnerungen unterstreicht den gesellschaftlichen und zeitgeschichtlichen Blick auf den digitalen Wandel.

    Kritik an der digitalen Wirtschaft liefert Denkanstöße für alle, die wissen möchten, wem digitale Geschäftsmodelle nutzen, welche Kosten sie für Beschäftigte und Gesellschaft verursachen und wie ein fairer Umgang mit Daten, Plattformen und globalen Unternehmen aussehen kann.

    Letztes Update: 11.09.2026 02:33

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    Praktische Tipps

    • Geeignet ist das Buch für Leserinnen und Leser, die digitale Geschäftsmodelle, Plattformökonomie und gesellschaftliche Folgen der Digitalisierung verstehen möchten; wirtschaftliches oder politisches Vorwissen ist nicht erforderlich.
    • Lesen Sie die Kapitel zu persönlichen Daten, Data Mining und Plattformarbeit mit aktuellen Beispielen aus Ihrem Alltag, etwa personalisierter Werbung, Fahrdienst-Apps oder Bewertungsmechanismen, und notieren Sie die jeweiligen Gewinner und Betroffenen.
    • Erstellen Sie während der Lektüre ein Glossar zu Begriffen wie Data Mining, digitale Plattform, prekäre Selbstständigkeit und Steueroase, damit die wirtschaftlichen und politischen Argumente leichter vergleichbar werden.
    • Diskutieren Sie die Fallbeispiele aus dem Buch anhand konkreter Fragen: Wer kontrolliert die Daten, wer trägt das wirtschaftliche Risiko und welche Alternativen gäbe es für Beschäftigte, Verbraucher und kleinere Anbieter?
    • Zur Vertiefung eignen sich aktuelle Informationen zu Datenschutz-Grundverordnung, Plattformarbeit, digitaler Besteuerung und Kartellverfahren gegen große Technologiekonzerne; prüfen Sie dabei stets den Veröffentlichungsstand von 2026.
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