Emotionalisierende Selbstdarstellung von Politikern. Das TV-Duell Schröder / Merkel 2005
Analyse politischer Kommunikation im TV-Duell 2005
Analysiert politische Emotionen, Rhetorik und Körpersprache im TV-Duell Schröder gegen Merkel – wissenschaftlich fundiert und hochinteressant.
Kurz und knapp
- Wissenschaftliche Diplomarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Psychologie mit Schwerpunkt Medienpsychologie, entstanden an der Freien Universität Berlin und mit der Note 1,0 bewertet.
- Analysiert das TV-Duell 2005 zwischen Gerhard Schröder und Angela Merkel mit Fokus auf emotionale Argumente, sprachliche Gestaltung und nonverbale Selbstdarstellung.
- Untersucht zwölf emotionshaltige Szenen sowie Ausdrucksformen, Argumentationsweisen und kommunikative Signale jenseits reiner Sachinformation.
- Stellt drei theoretische Ansätze zur Auswahl emotionshaltiger Passagen vor: das Argument Ad, das Argument der Emotionsbenennung und das Argument mit positiver Valenz.
- Verbindet Medienpsychologie mit konkreter politischer Kommunikationsanalyse und zeigt, wie emotionale Botschaften, Körpersprache und persönliche Bewertungen die öffentliche Wahrnehmung beeinflussen.
- Geeignet für Studierende, Wissenschaftler, Medienanalysten und politisch interessierte Leser mit Interesse an Wahlkampf, Rhetorik und emotionalisierender Selbstdarstellung von Politikern.
Beschreibung:
Emotionalisierende Selbstdarstellung von Politikern. Das TV-Duell Schröder / Merkel 2005 ist eine wissenschaftliche Diplomarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Psychologie mit Schwerpunkt Medienpsychologie. Die an der Freien Universität Berlin im Center for Media Research entstandene Arbeit wurde mit der Note 1,0 bewertet und richtet sich an Leser, die politische Kommunikation, Medienwirkung und psychologische Selbstdarstellung fundiert untersuchen möchten.
Im Mittelpunkt steht das TV-Duell 2005 zwischen Bundeskanzler Gerhard Schröder und seiner Herausforderin Angela Merkel. Die Studie analysiert, welche emotionalen Argumente beide Politiker einsetzten und wie diese sprachlich, inhaltlich und nonverbal ausgestaltet wurden. Dadurch bietet das Werk einen präzisen Einblick in die Strategien, mit denen politische Akteure Aufmerksamkeit erzeugen, Sympathie fördern und ihre öffentliche Wirkung gezielt beeinflussen.
Wer sich für emotionalisierende Selbstdarstellung von Politikern interessiert, erhält mit dieser Diplomarbeit eine wissenschaftlich strukturierte Grundlage zur Analyse politischer Fernsehauftritte. Untersucht werden zwölf emotionshaltige Szenen sowie die darin erkennbaren selbstdarstellerischen und nonverbalen Mittel. Dazu zählen unter anderem Ausdrucksformen, Argumentationsweisen und kommunikative Signale, die über die reine Sachinformation hinausgehen.
Besonders anschaulich wird die Untersuchung durch ihren konkreten historischen Bezug: Während des TV-Duells versuchten Schröder und Merkel, politische Inhalte mit persönlichen Bewertungen, emotionalen Akzenten und wirkungsvoller Körpersprache zu verbinden. Die Analyse macht sichtbar, wie aus einzelnen Aussagen strategische Botschaften entstehen und wie Zuschauer politische Persönlichkeiten nicht nur über Programme, sondern auch über Auftreten und emotionale Wirkung wahrnehmen.
Die Arbeit stellt außerdem drei theoretische Ansätze zur Auswahl emotionshaltiger Passagen vor und bezieht sie auf das untersuchte Material. Im Fokus stehen das Argument Ad, das Argument der Emotionsbenennung sowie das Argument mit positiver Valenz. Damit verbindet das Werk theoretische Medienpsychologie mit einer konkreten Analyse politischer Kommunikation und eignet sich sowohl für das Studium als auch für die vertiefte Auseinandersetzung mit Wahlkampf, Rhetorik und öffentlicher Selbstdarstellung.
Als Fachbuch aus den Kategorien Bücher, Fachbücher und Psychologie ist Emotionalisierende Selbstdarstellung von Politikern. Das TV-Duell Schröder / Merkel 2005 eine interessante Lektüre für Studierende, Wissenschaftler, Medienanalysten und politisch interessierte Leser. Die Arbeit hilft dabei, Fernsehduelle differenzierter zu betrachten und emotionale Argumentation als wichtigen Bestandteil moderner politischer Kommunikation zu verstehen.
Letztes Update: 11.08.2026 04:28
Praktische Tipps
- Geeignet für Studierende und Forschende der Medienpsychologie, Kommunikationswissenschaft, Politikwissenschaft sowie für Leser, die TV-Duelle systematisch untersuchen möchten; grundlegende Kenntnisse wissenschaftlichen Lesens und politischer Kommunikation sind hilfreich.
- Arbeiten Sie die zwölf analysierten emotionshaltigen Szenen vergleichend durch und notieren Sie pro Szene Aussage, emotionale Funktion, sprachliche Gestaltung und nonverbale Signale von Schröder beziehungsweise Merkel.
- Nutzen Sie die drei vorgestellten Ansätze – Argument Ad, Emotionsbenennung und Argument mit positiver Valenz – als Kategorienraster und prüfen Sie, ob einzelne Passagen mehreren Kategorien zugeordnet werden können.
- Lesen Sie die Arbeit idealerweise mit einer Aufzeichnung oder einem Transkript des TV-Duells von 2005, um die beschriebenen Gestik-, Mimik- und Tonfallmerkmale direkt am Originalmaterial nachzuvollziehen.
- Für eine weiterführende Analyse bietet sich der Vergleich mit späteren deutschen TV-Duellen an, wobei Sie Veränderungen in emotionaler Argumentation, medialem Format und politischer Selbstdarstellung getrennt erfassen sollten.