Berliner Beziehungsgeflechte - Zum Verhältnis von Politikern, Politikvermittlungsexperten und Parlamentskorrespondenten von Printmedien

    Buch über politische Kommunikation und Medienberichte

    Berliner Beziehungsgeflechte - Zum Verhältnis von Politikern, Politikvermittlungsexperten und Parlamentskorrespondenten von Printmedien
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    Verstehen Sie politische Nachrichten besser: Empirische Einblicke in Berlins Beziehungsgeflechte zwischen Politik und Medien.

    Kurz und knapp

    • Berliner Beziehungsgeflechte analysiert die Beziehungen zwischen Bundestagsabgeordneten, Pressesprechern von Ministerien und Parteien sowie Parlamentskorrespondenten von Printmedien.
    • Die wissenschaftliche Arbeit verbindet kommunikationswissenschaftliche Theorie mit empirischen Erkenntnissen aus mehr als zwanzig Leitfaden-Interviews.
    • Im Mittelpunkt stehen politische Nachrichtenprozesse, persönliche Kontakte, professionelle Politikvermittlung und gegenseitige Abhängigkeiten zwischen Politik und Medien.
    • Die Untersuchung bietet einen fundierten Blick hinter die Kulissen der Hauptstadtberichterstattung und zeigt, wie politische Informationen vermittelt, bewertet und zu Zeitungsberichten verarbeitet werden.
    • Der Titel eignet sich besonders für Studierende und Fachinteressierte aus Kommunikationswissenschaft, Politikwissenschaft, Journalismus und Medienforschung.
    • Auch politisch interessierte Leser erhalten eine aufschlussreiche Analyse der journalistischen Arbeitsweisen und der öffentlichen Wahrnehmung politischer Inhalte.

    Beschreibung:

    Berliner Beziehungsgeflechte – Zum Verhältnis von Politikern, Politikvermittlungsexperten und Parlamentskorrespondenten von Printmedien bietet eine fundierte Analyse der politischen Kommunikation in Berlin. Die wissenschaftliche Arbeit untersucht, wie Abgeordnete des Deutschen Bundestages, Pressesprecher von Bundesministerien und Parteien sowie Hauptstadtjournalisten von Printmedien miteinander verbunden sind und den politischen Nachrichtenprozess prägen.

    Die als Magisterarbeit im Jahr 2004 an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster eingereichte Untersuchung verbindet kommunikationswissenschaftliche Theorie mit empirischen Erkenntnissen. Im theoretischen Teil werden zentrale Erklärungsmodelle der Kommunikationswissenschaft kritisch betrachtet. Anschließend zeigt der empirische Teil anhand von mehr als zwanzig Leitfaden-Interviews, wie die drei beteiligten Gruppen ihre Rollen, Kontakte und gegenseitigen Abhängigkeiten wahrnehmen.

    Wer politische Berichterstattung nicht nur lesen, sondern ihre Entstehung besser verstehen möchte, erhält mit Berliner Beziehungsgeflechte – Zum Verhältnis von Politikern, Politikvermittlungsexperten und Parlamentskorrespondenten von Printmedien einen wertvollen Einblick hinter die Kulissen. Die Arbeit macht nachvollziehbar, wie Informationen zwischen Politik und Medien vermittelt werden, welche Bedeutung persönliche Kontakte besitzen und welchen Einfluss professionelle Politikvermittlung auf die öffentliche Wahrnehmung haben kann.

    Man kann sich die Entstehung einer politischen Nachricht wie einen Termin im Berliner Regierungsviertel vorstellen: Ein Abgeordneter liefert politische Einschätzungen, ein Pressesprecher ordnet sie strategisch ein und ein Parlamentskorrespondent prüft, welche Aspekte für die Leser relevant sind. Aus diesem Zusammenspiel entsteht schließlich ein Zeitungsbericht. Die Untersuchung zeigt, welche Kommunikationswege dabei eine Rolle spielen und wie die Beteiligten ihre jeweiligen Interessen miteinander ausbalancieren.

    Das Buch richtet sich an Leser, die sich für Politik, Medien, politische Kommunikation und die Arbeit journalistischer Akteure interessieren. Es eignet sich insbesondere für Studierende und wissenschaftlich Interessierte aus den Bereichen Kommunikationswissenschaft, Politikwissenschaft, Journalismus und Medienforschung. Auch politisch interessierte Leser, die die Mechanismen der Hauptstadtberichterstattung genauer kennenlernen möchten, profitieren von der klar strukturierten Verbindung aus Theorie und Interviewauswertung.

    Als Sachbuch aus den Bereichen Bücher, Sachbücher, Politik und Geschichte sowie Geschichte nach Themen liefert der Titel eine spezialisierte Perspektive auf das Verhältnis von Politik und Medien. Die Einordnung in die Kategorie Militärgeschichte ist dabei dem bestehenden Kategoriensystem des Shops geschuldet; inhaltlich liegt der Schwerpunkt eindeutig auf politischer Kommunikation, Medienbeziehungen und parlamentarischer Berichterstattung.

    Berliner Beziehungsgeflechte ist damit eine aufschlussreiche Lektüre für alle, die politische Nachrichten, journalistische Arbeitsweisen und die Vermittlung politischer Inhalte kritisch hinterfragen möchten. Die empirisch gestützte Analyse hilft dabei, die oft unsichtbaren Verbindungen zwischen Politikern, Politikvermittlungsexperten und Parlamentskorrespondenten besser zu verstehen.

    Letztes Update: 25.08.2026 01:46

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    Praktische Tipps

    • Geeignet ist das Buch besonders für Studierende und Interessierte aus Kommunikationswissenschaft, Politikwissenschaft, Journalismus und Medienforschung sowie für Leser, die die Entstehung politischer Printnachrichten nachvollziehen möchten.
    • Grundkenntnisse in Politik oder Medien sind hilfreich, aber nicht erforderlich; Begriffe aus Kommunikationswissenschaft und empirischer Forschung lassen sich beim Lesen anhand der theoretischen Kapitel und Interviewauswertungen erschließen.
    • Arbeiten Sie die drei Akteursgruppen getrennt heraus: Markieren Sie Aussagen von Abgeordneten, Politikvermittlungsexperten und Parlamentskorrespondenten und vergleichen Sie anschließend deren Rollenverständnisse, Kontakte und Abhängigkeiten.
    • Nutzen Sie die Untersuchung als Analysefolie für aktuelle Berichterstattung aus dem Deutschen Bundestag: Verfolgen Sie zu einem politischen Thema Pressemitteilungen, Politikeräußerungen und Zeitungsberichte und prüfen Sie, wie sich Informationen und Deutungen verändern.
    • Zur Vertiefung bieten sich Literatur zu politischer Kommunikation, Nachrichtenwert, Gatekeeping, Public Relations und Journalismusforschung an; beachten Sie bei Vergleichen, dass die empirische Untersuchung aus dem Jahr 2004 stammt und sich Medienstrukturen seither stark verändert haben.
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