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Bundeskanzler Friedrich Merz hat bei seinem Treffen mit dem saudischen Kronprinzen Mohammed bin Salman eine Neuausrichtung der deutsch-saudischen Beziehungen angestrebt. In einem zweieinhalbstündigen Gespräch im Königspalast von Riad wurden zentrale Themen wie Energie, Umwelt und Verteidigung erörtert. Merz' Besuch ist Teil einer umfassenden Golfreise, die auch Katar und die Vereinigten Arabischen Emirate umfasst, und zielt darauf ab, eine strategische Partnerschaft zu etablieren. Die Wiederaufnahme von Rüstungsexporten steht ebenfalls auf der Agenda, was in Anbetracht der aktuellen geopolitischen Lage für Diskussionen sorgen dürfte.
„Herzlich und offen“: Merz beim saudischen Kronprinzen
Bundeskanzler Friedrich Merz hat bei seinem Treffen mit dem saudischen Kronprinzen Mohammed bin Salman betont, dass er die Beziehungen zu dem ölreichen Golfstaat auf „ein neues Niveau“ heben wolle. Die zweieinhalbstündigen Gespräche im Königspalast von Riad seien „herzlich und offen“ verlaufen und hätten sich auf den Ausbau der Wirtschaftsbeziehungen konzentriert. Zu den besprochenen Themen gehörten Energie, Umwelt, Verteidigung, Technologie, Medizin sowie digitale Infrastruktur und Künstliche Intelligenz.
Merz' Besuch in Saudi-Arabien ist Teil einer dreitägigen Golfreise, die auch Katar und die Vereinigten Arabischen Emirate umfasst. Der Kanzler plant eine strategische Partnerschaft, die insbesondere die Bereiche Sicherheit und Energie betreffen soll. Die Rüstungsexporte, die aufgrund der Beteiligung Saudi-Arabiens am Krieg im Jemen gestoppt wurden, sollen wieder weitgehend normalisiert werden.
„Wir stellen die Golfstaaten nicht unter Generalverdacht“, sagte Merz. „Wo wir Probleme sehen, suchen wir das Gespräch und sprechen die Themen an.“
Zusammenfassung: Merz strebt eine Intensivierung der deutsch-saudischen Beziehungen an, insbesondere in den Bereichen Wirtschaft und Sicherheit. Eine strategische Partnerschaft ist in Planung, während die Rüstungsexporte wieder aufgenommen werden sollen.













