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title: Umfrage: AfD liegt neun Punkte vor der Union – größter Vorsprung seit Messungsbeginn
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author: Politik-Ratgeber Redaktion
published: 2026-08-30
updated: 2026-08-30
language: de
category: News
description: Der Pressespiegel thematisiert den wachsenden AfD-Vorsprung, datenbasierte Kommunalpolitik, mutmaßliche Siedlergewalt im Westjordanland und ein Hamburger Demo-Event.
source: Provimedia GmbH
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# Umfrage: AfD liegt neun Punkte vor der Union – größter Vorsprung seit Messungsbeginn

> **Autor:** Politik-Ratgeber Redaktion | **Veröffentlicht:** 2026-08-30

**Zusammenfassung:** Der Pressespiegel thematisiert den wachsenden AfD-Vorsprung, datenbasierte Kommunalpolitik, mutmaßliche Siedlergewalt im Westjordanland und ein Hamburger Demo-Event.

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Der aktuelle Pressespiegel beleuchtet die politischen Spannungen in Deutschland und international: Die AfD baut ihren Vorsprung vor der Union aus, während im Westjordanland neue Gewaltvorwürfe für Aufsehen sorgen. Zudem geht es um datenbasierte Kommunalpolitik, ein solidarisches Demo-Event in Hamburg und die historischen Ereignisse des 30. Augusts.

## AfD erreicht im Sonntagstrend höchsten Vorsprung vor der Union

Die AfD liegt im aktuellen Sonntagstrend des Instituts INSA mit 29 Prozent weiterhin an der Spitze. Nach Angaben der Quelle BILD fällt die Union aus CDU und CSU auf 20 Prozent und liegt damit 9 Prozentpunkte hinter der AfD. INSA-Chef Hermann Binkert bezeichnete dies als den „höchsten je gemessenen Vorsprung der AfD vor der Union“.

Auch bei der FDP verschlechtert sich die Lage: Die Partei verliert einen Prozentpunkt und kommt auf 4 Prozent. Damit würde sie den Einzug in den Bundestag verpassen. Die Linke büßt ebenfalls einen Prozentpunkt ein und erreicht 10 Prozent, während das BSW um einen Prozentpunkt auf 4 Prozent zulegt. Grüne und SPD bleiben unverändert bei 13 beziehungsweise 12 Prozent.

Politisch fällt der Umfragezeitpunkt mit mehreren anstehenden Landtagswahlen zusammen. In Sachsen-Anhalt wird am 6. September gewählt, am 20. September folgen Berlin und Mecklenburg-Vorpommern.

Die möglichen Mehrheitsverhältnisse bleiben laut BILD schwierig. CDU/CSU und SPD kommen zusammen auf 32 Prozent, ein Bündnis aus Grünen, SPD und Linkspartei auf 35 Prozent. AfD, Linkspartei und BSW erreichen zusammen 43 Prozent. Da 16 Prozent der Stimmen auf Parteien unter der Fünf-Prozent-Hürde entfallen, würden gut 43 Prozent für eine parlamentarische Mehrheit reichen. Eine Kenia-Koalition aus CDU/CSU, Grünen und SPD käme auf 45 Prozent.

| Partei oder Bündnis | Umfragewert | 

| AfD | 29 Prozent | 

| CDU/CSU | 20 Prozent | 

| Grüne | 13 Prozent | 

| SPD | 12 Prozent | 

| Linke | 10 Prozent | 

| FDP | 4 Prozent | 

| BSW | 4 Prozent | 

**Infobox:** Die AfD erreicht 29 Prozent und liegt 9 Prozentpunkte vor der Union. FDP und BSW kommen jeweils auf 4 Prozent; 16 Prozent entfallen auf Parteien unter der Fünf-Prozent-Hürde. Quelle: BILD.

## Friedrich-Wennmann-Bad: FDP–BAMH fordert Entscheidungen auf Datenbasis

In einem Leserbrief zum Friedrich-Wennmann-Bad in Mülheim an der Ruhr wird eine systematische Auswertung der Vorfälle gefordert. Peter Beitz, Fraktionsvorsitzender der FDP–BAMH Ratsfraktion, schreibt, Politik müsse auf belastbaren Fakten, Daten und Zahlen beruhen. Ohne Analyse bestehe die Gefahr teurer Fehlentscheidungen, deren Folgen die Bürgerinnen und Bürger tragen müssten.

Die jüngsten Vorfälle im Bad würden sehr ernst genommen. Zugleich sei es notwendig, die Entwicklungen der vergangenen Jahre zu untersuchen, damit Maßnahmen zielgenau eingesetzt und auf ihre Wirksamkeit überprüft werden könnten.

Der Leserbrief nennt mehrere Fragen, die nach Ansicht des Verfassers geklärt werden sollten:

- Welche Vorfälle treten wie häufig auf?

- Zu welchen Zeiten ereignen sie sich?

- In welchen Bereichen des Bades kommen sie vor?

- Welche Maßnahmen wurden bereits ergriffen und mit welchem Erfolg?

- Welche strukturellen Faktoren spielen eine Rolle?

Als mögliche organisatorische Bausteine werden eine dauerhaft besetzte Eingangsstelle, klare Hausverbotsprozesse und ein angepasstes Tarifmodell genannt. Diese Maßnahmen müssten jedoch auf einer fundierten Bewertung beruhen und dürften nicht allein aus Einzelwahrnehmungen abgeleitet werden.

> „Unser Anspruch ist eine Politik, die wirkt und nicht eine Politik, die nur laut ist.“

Beitz betont, Analyse und Handeln schlössen sich nicht aus. Es werde nicht gefordert, fünf Jahre zu warten, bevor Maßnahmen ergriffen würden. Entscheidungen sollten vielmehr nachvollziehbar, überprüfbar und wirksam sein. LokalKlick.eu weist darauf hin, dass Leserbriefe nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wiedergeben und sich die Redaktion Kürzungen vorbehält.

**Infobox:** Der Leserbrief verlangt eine systematische Auswertung der Vorfälle im Friedrich-Wennmann-Bad und eine Überprüfung bereits ergriffener Maßnahmen. Als mögliche Ansätze werden eine dauerhaft besetzte Eingangsstelle, klare Hausverbotsprozesse und ein angepasstes Tarifmodell genannt. Quelle: LokalKlick.eu.

## Westjordanland: Berichte über Angriffe israelischer Siedler auf Palästinenser

Im Dorf Kusra im Westjordanland haben radikale israelische Siedler nach übereinstimmenden Berichten erneut palästinensische Dorfbewohner attackiert. Nach Angaben der israelischen Armee verschanzten sich zahlreiche Siedler in einem palästinensischen Haus, in dem sich auch Bewohner aufhielten. Augenzeugen berichteten der Nachrichtenagentur Reuters, Angreifer hätten das Gebäude umzingelt und mit Steinen beworfen; in dem Haus hätten sich sieben Palästinenser befunden.

Die israelische Armee erklärte, Sicherheitskräfte seien gegen die Siedler vorgegangen, hätten sie aus dem Haus entfernt und die Gruppen getrennt. Ziel sei der Schutz der Bewohner gewesen. Zudem seien Fahrzeuge der Siedler beschlagnahmt und zusammen mit weiteren Beweismitteln der israelischen Polizei übergeben worden. Belege für diese Darstellung wurden laut DIE ZEIT nicht vorgelegt.

Palästinensische Medien schilderten den Einsatz anders. Der Hauseigentümer Luaj Bajrudi wurde mit der Aussage zitiert, israelische Soldaten hätten die Siedler geschützt, Tränengas in das Haus gefeuert, Bewohner gefesselt, ihnen die Augen verbunden und sie geschlagen. Mehrere Palästinenser seien durch Pfefferspray verletzt worden, das von Siedlern eingesetzt worden sei. Nach Angaben der palästinensischen Nachrichtenagentur Wafa seien während des Vorfalls weitere Siedler hinzugekommen und hätten umliegende palästinensische Felder in Brand gesetzt.

In Kusra belagern radikale israelische Siedler nach Angaben der Quelle seit rund drei Wochen mehrere Häuser palästinensischer Einwohner. Bewohner und Aktivisten werfen der israelischen Armee vor, bislang nicht wirksam gegen die Belagerung vorzugehen. Die US-Regierung habe die Siedlergewalt in den vergangenen Wochen deutlich verurteilt und laut Medienberichten ein entschlosseneres Vorgehen von Israel gefordert.

Der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu verurteilte die Vorgänge als „kriminelle Gewalttaten, die von einer Handvoll Gesetzesbrechern verübt“ worden seien. Er erklärte, diese Täter schadeten der gesetzestreuen Siedlerbevölkerung, behinderten die israelische Armee bei der Erfüllung ihrer Aufgaben und beschädigten das Ansehen Israels in der Welt. Die zuständigen Behörden sollten die Randalierer so schnell wie möglich zur Rechenschaft ziehen.

Auch im Dorf Dschalud südlich von Nablus kam es zu einem Angriff. Siedler attackierten dort Mitglieder eines US-Fernsehteams und eine palästinensische Familie. Ein Mann und eine Frau wurden verletzt. Das Team von NBC News hatte die Familie zu ihrem Haus begleitet, das sie bereits vor längerer Zeit verlassen musste. Nach Angaben von Wafa schlugen die Angreifer die Windschutzscheibe des Fahrzeugs ein. Ein Korrespondent sagte, die Angreifer seien aus dem Fahrzeug gesprungen, hätten die Beteiligten geschlagen und seien anschließend wieder in ihr Auto gestiegen. Der Journalist sei zweimal am Arm getroffen und später in einer Klinik behandelt worden.

Die israelische Armee erklärte, Sicherheitskräfte seien auch in Dschalud eingesetzt worden, um weitere Unruhen zu verhindern und die Ordnung wiederherzustellen. Man verurteile alle Formen von Gewalt aufs Schärfste. Angaben zu Festnahmen oder Ermittlungen gegen die Angreifer machte die Armee laut DIE ZEIT nicht.

| Angabe | Wert | 

| Bewohner im angegriffenen Haus in Kusra | 7 Palästinenser | 

| Dauer der Belagerung mehrerer Häuser in Kusra | rund drei Wochen | 

| Beginn der verschärften Lage im Westjordanland | 7. Oktober 2023 | 

| Palästinensische Todesopfer seitdem | mehr als 1.100 | 

| Getötete Israelis im selben Zeitraum | knapp fünfzig | 

| Palästinensische Bevölkerung im Westjordanland | rund drei Millionen | 

| Israelische Siedler im Westjordanland | mehr als 500.000 | 

**Infobox:** In Kusra und Dschalud wird über Angriffe israelischer Siedler auf palästinensische Bewohner sowie ein US-Fernsehteam berichtet. Die israelische Armee und palästinensische Medien stellen den Einsatz der Sicherheitskräfte unterschiedlich dar. Quelle: DIE ZEIT.

## US-Fernsehteam im Westjordanland angegriffen

Radikale israelische Siedler haben nach Medienberichten Mitglieder eines US-Fernsehteams und eine palästinensische Familie im besetzten Westjordanland angegriffen. Der Vorfall ereignete sich nach Angaben der palästinensischen Nachrichtenagentur Wafa im Dorf Dschalud südlich von Nablus. Dabei wurden ein Mann und eine Frau verletzt.

Die Journalisten begleiteten eine palästinensische Familie zu ihrem früheren Haus, das sie bereits vor längerer Zeit verlassen musste. Mehrere Mitarbeiter des US-Senders NBC News wurden attackiert. Die Siedler schlugen laut Wafa unter anderem die Windschutzscheibe des Fahrzeugs ein, in dem die Journalisten unterwegs waren.

> „Sie sprangen heraus, schlugen uns und sprangen dann zurück ins Auto.“

Mit diesen Worten wurde der NBC-Korrespondent zitiert. Er sei zweimal am Arm getroffen und später in einer Klinik behandelt worden. Die israelische Armee erklärte, Sicherheitskräfte seien in Dschalud im Einsatz gewesen, um weitere Unruhen zu verhindern und die Ordnung in der Region wiederherzustellen. Sie verurteilte „alle Formen von Gewalt aufs Schärfste“.

ntv.de berichtet zugleich über wiederkehrende Vorwürfe gegen israelische Soldaten, nicht entschlossen genug gegen radikale jüdische Siedler vorzugehen oder diese sogar zu unterstützen. Die USA hätten die Siedlergewalt in den vergangenen Wochen deutlich verurteilt und nach Medienberichten von Israel ein entschlosseneres Vorgehen gefordert.

**Infobox:** Bei einem Angriff im Dorf Dschalud wurden ein US-Journalist und eine Frau verletzt. Der Journalist wurde wegen Verletzungen am Arm in einer Klinik behandelt; Angaben zu Festnahmen oder Ermittlungen gegen die Angreifer wurden nicht genannt. Quelle: ntv.de.

## Kalenderblatt für den 30. August 2026

SZ.de veröffentlicht zum 30. August 2026 historische Daten sowie Geburts- und Todestage. Namenstag haben Amadeus, Felix und Heribert.

Zu den historischen Ereignissen zählt der Abzug des letzten US-Soldaten aus Afghanistan im Jahr 2021. Generalmajor Christopher T. Donahue verließ das Land mit einer Transportmaschine. Damit endete der US-Militäreinsatz nach fast 20 Jahren; dabei verloren 2.461 US-Militärangehörige ihr Leben.

Im Jahr 2001 wählte Osttimor erstmals ein demokratisches Parlament. Zwei Jahre zuvor hatte sich die Bevölkerung in einem UN-Referendum mit großer Mehrheit für die Unabhängigkeit von Indonesien ausgesprochen. Blutige Unruhen mit bis zu 1.500 Toten folgten.

Weitere historische Daten sind ein Bombenanschlag im Iran im Jahr 1981, bei dem Staatspräsident Mohammed Ali Rajai und Ministerpräsident Mohammed Javad Bahonar ums Leben kamen, sowie die Bildung des Landes Rheinland-Pfalz im Jahr 1946. Eine Verordnung der französischen Militärregierung fasste die Regierungsbezirke Koblenz, Trier, Montabaur, Mainz und die Pfalz zusammen. 1901 beantragte der britische Ingenieur Hubert Cecil Booth ein Patent auf den von ihm erfundenen Staubsauger.

| Jahr | Ereignis | 

| 2021 | Abzug des letzten US-Soldaten aus Afghanistan nach fast 20 Jahren | 

| 2001 | Erste demokratische Parlamentswahl in Osttimor | 

| 1981 | Bombenanschlag im Iran mit zwei Todesopfern aus der Staats- und Regierungsspitze | 

| 1946 | Bildung des Landes Rheinland-Pfalz | 

| 1901 | Patentantrag für den Staubsauger von Hubert Cecil Booth | 

Als Geburtstage nennt SZ.de unter anderem Peter Maffay, der 1949 geboren wurde, den französischen Comiczeichner Jacques Tardi, geboren 1946, sowie den Unternehmer und Investor Warren Buffett, geboren 1930. Der deutsche Fußballtrainer Rudi Gutendorf wurde 1926 geboren und starb 2019. Als Todestag wird außerdem Theoderich der Große genannt, der 526 starb und zwischen 451 und 456 geboren wurde.

**Infobox:** Das Kalenderblatt für den 30. August 2026 erinnert an politische, gesellschaftliche und technische Ereignisse aus den Jahren 2021, 2001, 1981, 1946 und 1901. Namenstag haben Amadeus, Felix und Heribert. Quelle: SZ.de.

## Demo-Rave in Hamburg setzt Zeichen für Solidarität

In Hamburg haben am Samstag Tausende Menschen bei einem Demo-Rave für mehr Solidarität demonstriert. Nach Angaben der Polizei nahmen rund 6.000 Menschen teil. Die Demonstration verlief laut Polizei ruhig und ohne besondere Vorkommnisse.

Unter dem Motto „Alles Gute kommt von unten“ zogen nach Angaben der Veranstalter zahlreiche Wagen von der Helgoländer Allee durch die Stadt. Das Bündnis „Reclaim Hamburg“, das aus der elektronischen Musikkultur hervorgegangen ist, wollte ein Zeichen gegen soziale Spaltung sowie für Solidarität und Akzeptanz setzen. Der Appell der Veranstalter lautete: „Mischt euch ein.“

Der Demo-Rave verbindet elektronische Musik mit politischen Forderungen. Die Organisatoren wenden sich unter anderem gegen Rassismus, Sexismus und soziale Ausgrenzung. Zugleich sollen Menschen dazu ermutigt werden, sich in Kollektiven, in ihrer Nachbarschaft und in politischen Gruppen zu organisieren.

Auf den sozialen Kanälen des Demo-Raves wurden beteiligte Gruppen vorgestellt. Außerdem wurden Workshops zur politischen und organisatorischen Arbeit angekündigt. Damit soll die Veranstaltung über den Demonstrationszug hinaus Möglichkeiten zur Vernetzung und politischen Beteiligung schaffen.

**Infobox:** Rund 6.000 Teilnehmer beteiligten sich laut Polizei am Demo-Rave in Hamburg. Die Veranstaltung stand unter dem Motto „Alles Gute kommt von unten“ und richtete sich gegen soziale Spaltung, Rassismus, Sexismus und soziale Ausgrenzung. Quelle: SZ.de.

## Einschätzung der Redaktion

Die Umfragewerte markieren eine erhebliche Verschiebung im parteipolitischen Kräfteverhältnis. Entscheidend ist weniger der einzelne Abstand als die wachsende Schwierigkeit, daraus stabile und gesellschaftlich tragfähige Regierungsmehrheiten zu bilden. Für die Union erhöht das den Druck, politisches Profil und Vertrauen zurückzugewinnen; zugleich bleibt offen, wie belastbar der Trend bis zu Wahlen tatsächlich ist.

**Zusammenfassung:** Der Abstand verschärft den politischen Handlungsdruck und macht künftige Koalitionsbildungen anspruchsvoller.

## Einschätzung der Redaktion

Die Forderung nach einer systematischen Datenauswertung ist sachlich und politisch überzeugend. Gerade bei Sicherheitsfragen verhindert eine belastbare Analyse, dass Einzelereignisse zu teuren Symbolmaßnahmen führen. Entscheidend ist jedoch, dass Datenerhebung nicht als Vorwand für Untätigkeit dient: kurzfristige Schutzmaßnahmen und eine spätere Wirksamkeitskontrolle müssen parallel möglich sein.

**Zusammenfassung:** Gute Kommunalpolitik verbindet sofortigen Schutz mit überprüfbaren, datenbasierten Entscheidungen.

## Einschätzung der Redaktion

Die Berichte über Angriffe und widersprüchliche Darstellungen der Sicherheitskräfte untergraben das Vertrauen in Rechtsstaatlichkeit und Schutzverantwortung. Unabhängige, transparente Ermittlungen sind deshalb nicht nur zur Aufklärung einzelner Vorfälle notwendig, sondern auch zur Verhinderung weiterer Eskalation. Bleibt konsequentes staatliches Handeln aus, drohen Gewalt, Straflosigkeit und internationale Isolation weiter zuzunehmen.

**Zusammenfassung:** Der zentrale Prüfstein ist die glaubwürdige und unterschiedslose Durchsetzung des Rechts.

## Einschätzung der Redaktion

Angriffe auf Journalisten und Familien verschärfen die ohnehin angespannte Lage und gefährden zugleich die unabhängige Berichterstattung. Eine pauschale Verurteilung von Gewalt reicht nicht aus; entscheidend sind konkrete Ermittlungen, Verantwortungszuweisung und sichtbare Konsequenzen. Ohne diese Schritte bleibt der Schutz von Zivilbevölkerung und Pressefreiheit unzureichend.

**Zusammenfassung:** Der Vorfall zeigt, dass verbale Distanzierung ohne nachvollziehbare Strafverfolgung kaum abschreckende Wirkung entfaltet.

## Einschätzung der Redaktion

Ein Kalenderblatt gewinnt Bedeutung, wenn historische Ereignisse nicht nur aufgelistet, sondern in ihrer langfristigen Wirkung verstanden werden. Die genannten Daten verdeutlichen, wie eng politische Entscheidungen, Konflikte, Staatsbildung und technischer Fortschritt miteinander verbunden sind. Solche Rückblicke fördern historische Orientierung, dürfen aber nicht von einer kritischen Auseinandersetzung mit Ursachen und Folgen entkoppelt werden.

**Zusammenfassung:** Historische Rückblicke sind besonders wertvoll, wenn sie Zusammenhänge statt bloßer Daten vermitteln.

## Einschätzung der Redaktion

Die Verbindung von Demonstration, Musik und politischer Vernetzung kann gesellschaftliche Beteiligung niedrigschwellig fördern. Ihre nachhaltige Wirkung hängt jedoch davon ab, ob aus gemeinsamer Symbolik dauerhafte Organisation und konkrete politische Arbeit entstehen. Der Ansatz ist daher relevant, wenn er über den Veranstaltungstag hinaus Teilhabe und Solidarität praktisch stärkt.

**Zusammenfassung:** Der Demo-Rave besitzt politisches Potenzial, sofern aus Mobilisierung langfristiges Engagement entsteht.

Quellen:
- [Höchster je gemessener Vorsprung: AfD hängt die Union immer weiter ab](https://www.bild.de/politik/inland/hoechster-je-gemessener-vorsprung-afd-haengt-die-union-immer-weiter-ab-6a919cdf2ed18bbd042e764e)
- [Leserbrief: Friedrich-Wennmann-Bad – Politik nur auf belastbaren Fakten, Daten und Zahlen](https://lokalklick.eu/2026/08/30/leserbrief-friedrich-wennmann-bad-politik-nur-auf-belastbaren-fakten-daten-und-zahlen/)
- [Westjordanland: Israelische Siedler verschanzen sich in palästinensischem Haus](https://www.zeit.de/politik/ausland/2026-08/kusra-westjordanland-israelische-siedler-armee-gewalt)
- ["Sprangen raus und schlugen uns": Siedler greifen US-Journalisten im Westjordanland an](https://www.n-tv.de/politik/Siedler-greifen-US-Journalisten-im-Westjordanland-an-id31246815.html)
- [Kalenderblatt - Was geschah am 30. August? - Politik](https://www.sueddeutsche.de/politik/kalenderblatt-was-geschah-am-30-august-dpa.urn-newsml-dpa-com-20090101-260829-930-602691)
- [Für mehr Solidarität - Tausende Teilnehmer bei Demo-Rave in Hamburg - Politik](https://www.sueddeutsche.de/politik/fuer-mehr-solidaritaet-tausende-teilnehmer-bei-demo-rave-in-hamburg-dpa.urn-newsml-dpa-com-20090101-260829-930-602787)

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*Dieser Artikel wurde ursprünglich veröffentlicht auf [politik-ratgeber.de](https://politik-ratgeber.de/umfrage-afd-liegt-neun-punkte-vor-der-union-groesster-vorsprung-seit-messungsbeginn/)*
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